Fünf Schlüssel zum Erfolg bei nicht-pharmakologischen Maßnahmen bei BPSD

Dieser von AI übersetzte Artikel basiert auf schwedischen Verhältnissen. Hoffentlich kann er Interessierte aus anderen Ländern inspirieren.

Evidenzbasierte Pflege erfordert eine ganzheitliche Strategie, um Verhaltens- und psychische Symptome (BPSD) bei Menschen mit kognitiver Erkrankung vorzubeugen.

Keine Schnelllösung


Eingangs können wir feststellen, dass es sich hierbei nicht um eine einfache Schnelllösung handelt. Es geht um beharrliche und ausdauernde Entwicklungsarbeit mit regelmäßiger Nachverfolgung.

Viele Pflegeheime empfinden es als herausfordernd, nicht-pharmakologische Maßnahmen einzuführen und vor allem aufrechtzuerhalten. Eine neue systematische Übersicht, die vom SBU kommentiert wurde, zeigt, dass eine Gesamtstrategie erforderlich ist, bei der Personal, Leitung und Angehörige zusammenarbeiten. Hier sind fünf konkrete Bereiche, an denen gearbeitet werden sollte.

Personenzentrierte Pflege mit sinnesanregenden und psychosozialen Maßnahmen wie Musik, Massage und sinnvollen Aktivitäten trägt dazu bei, den Bedarf an Psychopharmaka zu verringern. Dadurch sinkt auch das Risiko für Stürze und andere Nebenwirkungen von Medikamenten.

Die Forschungsübersicht des SBU hat 24 qualitative Studien zusammengefasst und entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung identifiziert. Hier sind die wichtigsten Punkte, auf die Sie achten sollten.

Setzen Sie auf kontinuierliche Schulung – nicht nur einmalig


Ein Einführungstag reicht nicht aus. Das Personal benötigt fortlaufende Schulungen zu BPSD, personenzentrierter Pflege und den spezifischen Maßnahmen. Die Schulung sollte auch praktische Übungen beinhalten.

Die Forschungsübersicht zeigt, dass auch Angehörige Wissen über die Maßnahmen benötigen – das erleichtert die Zusammenarbeit und schafft Verständnis für die Arbeitsweise.

Lernen Sie die Person hinter der Krankheit kennen


Die Forschung zeigt einen starken Zusammenhang dafür, dass die Implementierung erleichtert wird, wenn das Personal die Persönlichkeit, Lebensgeschichte, Wünsche und Interessen der Bewohner kennt. Das ist der Kern der personenzentrierten Pflege.

Nehmen Sie sich Zeit für Reflexion und Dokumentation, damit dieses Wissen bei Personalwechsel nicht verloren geht.

Stärken Sie Kommunikation und Zusammenarbeit


Eine gute Kommunikation innerhalb des Teams sowie zwischen Personal und Angehörigen ist entscheidend. Es geht um alles von Berichterstattung und Planung bis hin zur Schaffung einer Kultur, in der man miteinander – und nicht übereinander – spricht.

Denken Sie auch an sprachliche und kulturelle Aspekte in der Kommunikation mit den Bewohnern.

Personalbesetzung und Führung spielen eine Rolle


Hohe Personalfluktuation und Zeitmangel sind zwei der größten Hindernisse. Aber es geht nicht nur um die Zahl der Hände – sondern um kompetente und erfahrene Mitarbeitende.

Die Leitung muss präsent sein und die Entwicklungsarbeit aktiv unterstützen. Eine engagierte Führung, die das Thema priorisiert und im Alltag Raum dafür schafft, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Nutzen Sie das BPSD-Register als Werkzeug


In Schweden haben wir mit dem BPSD-Register eine einzigartige Ressource. Durch die systematische Nachverfolgung von Symptomen und Maßnahmen bei einzelnen Personen – und für die Einrichtung insgesamt – entsteht ein Lernprozess, der sowohl die Einführung als auch die Aufrechterhaltung neuer Arbeitsweisen erleichtert.

Das Register hilft Ihnen zu erkennen, was tatsächlich funktioniert.

Denken Sie ganzheitlich, nicht in Einzelmaßnahmen
Die Forschung zeigt, dass es nicht ausreicht, einzelne Maßnahmen herauszugreifen und zu glauben, dass sie funktionieren werden. Es geht darum, eine gesamte Arbeitsweise zu verändern.

Mit der richtigen Kombination aus Wissen, Zeit, Führung und Zusammenarbeit ist es jedoch durchaus möglich, eine Pflege zu schaffen, die wirklich Leiden vorbeugt und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz verbessert.

Reflexionsfragen – evidenzbasierte Pflege
Pflegepersonal
- Wie können Sie dazu beitragen, die Pflege auf Ihrer Station zu verbessern?
- Wie würden Sie die Entwicklungsarbeit beginnen, wenn Sie es bestimmen dürften?

Leitung, Krankenschwester, Ergotherapeut und Physiotherapeut
- Was können Sie als Leitungsteam tun, um die Pflege evidenzbasierter zu gestalten?
- Welche Maßnahme würden Sie als erstes priorisieren?

Bewohner und Angehörige
- Arbeiten die Mitarbeitenden auf Ihrer Station gut auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse?
- Haben Sie das Gefühl, dass sich die Mitarbeitenden aktiv bemühen, den Bewohner kennenzulernen und zu verstehen?


Erland Olsson  
Fachkrankenpfleger  
Sofrosyne – Bessere Pflege jeden Tag

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